Meldung
Sozial- und Jugendamt setzt auf LÄMMkom
Die Stadt Freiburg hat sich zur Fallbearbeitung im Sozial- und Jugendamt für den Einsatz der Software LÄMMkom des Dortmunder Softwarehauses Lämmerzahl entschieden. Die Verwaltungsangestellten aus dem Bereich „Soziales und Jugend“ können zukünftig gleichzeitig mit der IT-Lösung im SGB XII, SGB VIII, dem Asylbewerberleistungsgesetz, der Unterhaltssicherung, dem Unterhaltsvorschuss sowie weiteren sozialen Dienstleistungen arbeiten. Die Behörde ist mit über 700 Mitarbeitern das größte Amt der Stadt. (Hier geht's weiter...)
Kommentar
Freiburg vertraut der eigenen Entscheidungskraft und setzt auf eine objektive Auswahl unter den relevanten Software-Anbietern
Mit der Entscheidung für den Dortmunder IT-Spezialisten erweist sich Freiburg als frei und unabhängig in seiner Entscheidungsbefugnis, wenn es um die Wahl seiner eigenen Softwareprodukte geht. Damit agiert die Stadt im Breisgau vorbildhaft. Denn ihr Verhalten ist ganz im Sinne der Steuerzahler, die den Kommunen indirekt den Auftrag verleihen, mit den Steuergeldern allein das wirtschaftlich günstigste und gleichzeitig leistungsstärkste Produkt unter allen relevanten Anbietern herauszufinden. Das hierfür notgedrungen ein objektiver Anbietervergleich erforderlich ist, steht außer Frage. Um dies zu gewährleisten, hat Freiburg keine Mühen gescheut und eine Unternehmensberatung für die objektive Bewertung der Anbieter beauftragt. Mitarbeitergruppen überzeugte sich von der Leistungsfähigkeit der angebotenen Software bei Referenzkunden. Daneben mussten die IT-Dienstleister anhand von konstruierten Testfällen die Leistungsfähigkeit ihrer Software unter Beweis stellen. Das zeigt: Nur ein mehrstufiger Auswahlprozess, der die unabhängige Wahl der Kommunen bewahrt, führt letztlich zu einer akzeptablen, weil nachvollziehbaren und transparenten, Entscheidung.
Allgemeine Informationen
Die Stadt Freiburg wurde vorher vom Rechenzentrum KIV Baden Franken betreut und setzte die Software basis3ooo der Firma Prosoz Herten ein.