LÄMMkom - Software für die Sozialgesetzgebung
Girls’ day in Dortmund: Lämmerzahl lässt Schülerinnen in Technik-Berufe schnuppern   Montag, 28. April 2008

Mädchen der fünften und achten Klassen des Aldegrever-Gymnasiums Soest und des Max-Planck-Gymnasiums Dortmund informierten sich am gestrigen Girls’ Day in der Lämmerzahl GmbH über Funktionen und Perspektiven von Frauen in techniknahen Be­rufen. Der IT-Spe­zialist Lämmerzahl, der als einer der führenden Anbieter in Deut­schland Fach­soft­ware für die kommunale Sozialverwaltung entwickelt und vertreibt, ließ sich in der Entwick­lungs­ab­tei­lung, der technischen sowie fachlich-inhaltlichen Kundenbetreuung, dem Mar­ke­ting und dem Ge­schäftszimmer über die Schulter blicken.

Im Bereich Kommunikation konn­ten die Teilnehmerinnen selbst aus­pro­bieren, wie der firmeneigene Internetauftritt technisch und redaktionell betreut wird, eigene Texte verfassen und mithilfe eines CMS-Systems einstellen sowie bei der Planung einer Kunden­ver­an­staltung helfen. In der Technik­abteilung wur­den den Mädchen Grundzüge eines Terminal­server-Aufbaus inklusive des dazugehörigen Hos­tings erläutert. Mitarbeiterinnen der Kun­den­betreuung thematisierten die grundlegende Funk­tionsweise der Software, stellten Be­ar­bei­tungsweisen von Kundenanfragen vor und schilderten typische Arbeitsvorgänge aus ih­rem Berufsalltag. „Intensive Kundenbetreuung heißt auch, über eine längere Zeit in unter­schied­lichen Kommunen vor Ort zu sein“, berichtet Katharina Donocik, Kundenbetreuerin bei Lämmerzahl, den Teilnehmerinnen. „Trotzdem musst du aber über Vorgänge deiner Abtei­lung am Firmensitz laufend informiert bleiben, um nachher sofort in den normalen Arbeits­pro­zess wieder einsteigen zu können.“ Die Schülerinnen konnten deshalb Einblick in das interne Kom­muni­kations­system und die abteilungsspezifische Vorgangserfassung nehmen und dort den Austausch von Know-how sowie den Bearbeitungsstand aktueller Projekte mitverfolgen.

„Ich habe viele unterschiedliche Abteilungen und Berufe ken­nengelernt“, be­richtet Lena Topp, 11-jährige Schülerin des Aldegrever-Gymnasiums in Soest, „Besonders interessant war für mich, in der Werbeabteilung ein bisschen bei der Vorbereitung des Anwendertreffens mithelfen zu können. Insgesamt war es ein richtig interessanter Tag für mich!“

In der Entwicklungsabteilung ließ sich die Diplom-Mathematikerin und Informatikerin Dali­borka Stankovic zum Ausbildungsweg sowie ihrem Tagesablauf befragen und die Mädchen in den Quellcode blicken. „Wollt ihr für einen technischen Beruf zukünftig studieren, dann arbeitet auch mal als Werks­studentin in einem Unternehmen mit“, empfiehlt sie den Mädchen. „Denn nur so lernt man echte Anforderungen von Firmen kennen und die oftmals graue Theorie auch in die Praxis umzusetzen.“