LÄMMkom - Software für die Sozialgesetzgebung
Lämmerzahl gewinnt Ausschreibung im Landkreis Trier-Saarburg   Mittwoch, 28. Oktober 2009

LK Trier-Saarburg/Dortmund. Der Landkreis Trier-Saarburg hat die IT-gestützte Bear­bei­tung der Sozialhilfe ausgeschrieben und sich entschieden. Zukünftig soll die Dort­mun­der Software-Firma Lämmerzahl, einer der führenden Anbieter für die Sozial­ver­wal­tung, die Mitarbeiter bei der Bearbeitung des SGB XII in den vier Städten, 99 Ge­mein­den und sieben Verbandsgemeinden unterstützen. Der drittgrößste Kreis in Rhein­land-Pfalz setzt damit auf ein langjährig erfahrenes Unternehmen mit zahl­rei­chen kommunalen Re­ferenzen, das ihr Know-how in der Sozialhilfe sowohl aus lan­des­weiten Installationen wie in Sachsen-Anhalt als auch aus großen städtischen oder kleineren gemeindeeigenen Implementierungen bezieht.

Die Software LÄMMkom löst das Altverfahren PROSOZ/S zum 1. Januar 2010 in den Teil­be­rei­chen Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen, Kriegsopferfürsorge und Krankenhilfe ab. Zum April nächsten Jahres folgen die Bereiche Pflege innerhalb von Einrichtungen, Ein­glie­de­rungs­hilfe und Evaluation/Auswertungen. Die Installation, die Konfiguration der Daten­bank und die Verfahrensbetreuerschulung haben bereits Anfang Oktober ihren erfolgreichen Ab­schluss gefunden. Auf diese dreistufige Einführung der Software hatten sich EDV-, Ver­fahrens­betreuer, Amts- und Referatsleiter des Kreises verständigt, um den Wunsch nach einer schnellen Einführung mit der aktuellen Arbeits- und Personal­situation zu verbinden.

Eine Datenübernahme aus der Vorgänger-Software ist nicht geplant, stattdessen wird be­wusst eine neue Dateneingabe angestrebt. Zahlungsrelevante Daten sollen über eine Schnitt­stelle zum doppischen Finanzverfahren KIS direkt aus LÄMMkom übertragen werden. Zu einem späteren Zeitpunkt wird zudem eine XML-basierte Schnittstelle zum landes­ein­heit­li­chen Einwohner­mel­dewesen EWOISneu Arbeitserleichterungen schaffen. Für den Daten­transport steht dann das durch die kreiseigene Einrichtung KommWis betriebene Kom­munal­netz zur Verfügung.

Derzeit werden die Haushaltsstellen, Kostenstellen und Kostenträgern in LÄMMkom ein­ge­le­sen, die Pflegesatzvereinbarungen der Einrichtungen bereitgestellt und einheitliche Do­ku­ment- und Bescheidvorlagen besprochen, auf die dann alle Mitarbeiter zurückgreifen kön­nen. In LÄMMkom stehen den Mitarbeitern dann auch notwendige Verzeichnisse wie etwa zu den Sozialräumen, Bank-Daten und Straßennamen zentral zur Verfügung.