LÄMMkom - Software für die Sozialgesetzgebung
„Pflege be(ob)achten“ in Münster   Dienstag, 09. März 2010

Lämmerzahl unterstützt Tagung zur Datenauswertung für die Pflegeoptimierung

Münster. Die Pflege in Deutschland ist weiblich. Stimmt diese Behauptung über­haupt? Wie es um die Qualität der Pflege bestellt ist und welche Kosten dabei anfallen, be­ant­worten Experten aus dem Gesundheitswesen in Deutschland, Belgien und der Schweiz auf der Ta­gung „Pflege be(ob)achten" am 10. und 11. März 2010 an der Fach­hoch­schule in Münster. Mit über einer Milliarde Kennziffern aus mehr als 100 statis­ti­schen Quellen will das Informa­tions­system des Bundes (IS-GBE) wichtige Grundlagen für eine Ver­besserung der Pflege­si­tua­tion in Deutschland liefern.

Im Beirat des Evaluationsinstituts der FH Münster unterstützt Lämmerzahl, einer der füh­ren­den Softwarehersteller für die Sozialverwaltung, das Anliegen der Tagung. Gemeinsam mit der Diakonie Rheinland West­falen Lippe, dem städtischen Dezernat für Migration und der ka­tho­lischen Hochschule Nordrhein-Westfalen berät Lämmerzahl die Arbeitsvorhaben des Ins­ti­tuts und greift dabei auf die langjährigen Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit dem Fach­bereich Pflege und Ge­sund­heit an der Fachhochschule Münster zurück.

„Bereits 2005 haben wir mit Professor Dr. Ostermann und seinen Studenten ein innovatives Mo­dell für das kommunale Pflegebüro entwickelt“, berichtet Jürgen Lämmerzahl, Ge­schäfts­führer der Lämmerzahl GmbH über die damaligen Aktivitäten. „Daraus ist eine Pflege­daten­bank entstanden, in die der Berater am PC Daten, Fähigkeiten und Wünsche des Pflege­be­dürftigen eingeben und sich dann per Mausklick das dazu passende Pflegeangebot aufrufen kann.“ Die Datenbank ist an die Software LÄMMkom angebunden und weist die örtlichen Pfle­ge­anbieter aus, auf Wunsch mit Angaben zu Leistungsumfang und anfallenden Kosten. So können Verwaltungsstellen optimal über passende Angebote für Hilfebedürftige ent­schei­den und die Daten anschließend für Steuerungszwecke auswerten. „Immer mehr Kommunen interessieren sich für ein entsprechendes Modul“, weiß Jürgen Läm­merzahl aus der Praxis. „Das Pflegebüro der Zukunft ist in jedem Fall IT-technologisch unterstützt. Deshalb arbeiten wir derzeit daran, unsere Software konkreten Anforderungen interessierter Städte und Kreise anzupassen, um ihre Bedürfnisse in LÄMMkom bestmöglich abzubilden.“ 

Über das IPE

Das IPE ist ein Zusammenschluss der Fachbereiche Oe­co­trophologie, Sozialwesen und Pflege und Gesundheit unter der Leitung von Prof. Dr. Marcellus Bonato. Die Mitarbeiter engagieren sich in der For­schung, Entwicklung, Bera­tung, Evaluation und Begutachtung von Praxis- und Forschungs­pro­jek­ten im Bereich sozialer Dienstleistungen. Im Fokus stehen Themen wie Erziehung, Bildung, Hilfe, Ar­beit, Pflege, Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz. Über den IPE-Beirat soll die Kooperation des Institutes mit der Praxis und anderen Forschungs­einrich­tun­gen intensiviert werden.

Über LÄMMERZAHL


LÄMMERZAHL ist einer der führenden Anbieter von Software für die Sozial­ge­setz­gebung. Mit LÄMM­kom arbeiten sämtliche Bereiche des Sozialwesens in rund 270 Städ­ten, Kreisen und Ge­mein­den mit einer einheitlichen Programmversion und einem gemein­samen Datenbestand. Neben der Pro­dukt­ent­wick­lung für die Bereiche des SGB II, SGB VIII und des SGB XII sowie den Gebieten des Wohn­gel­des, Elterngeldes, des Unterhalts­vor­schus­ses und der Unterhaltssicherung bietet LÄMMER­ZAHL eine umfassende Anwenderbetreuung mit Schulungen direkt beim Kunden an. Kin­der­tages­einrichtungen profitieren von LÄMMkom® genauso wie Bildungs- und Weiterbildungsträger sowie Be­schäf­tigungs­gesellschaften. Die kontinuier­liche Pflege und Wartung der Software rundet das Leis­tungs­profil ab.