LÄMMkom - Software für die Sozialgesetzgebung
LÄMMkom Arbeitskreis in Karlsruhe: gut besucht und thematisch vielfältig   Mittwoch, 27. Mai 2009

Karlsruhe. Gut besucht und thematisch vielfältig präsentierte sich der diesjährige „Re­gio­nale LÄMM­kom Arbeitskreis Baden-Württemberg“ am 28. April 2009 im Land­rats­amt Karlsruhe. Bereichsleiter und Mitarbeiter aus den Sozial- und Ju­gend­ämtern, Asylbeauftragte, Unterhaltssachbearbeiter, EDV- und System­verant­wortliche sowie Ansprechpartner aus den allgemeinen Verwal­tungs­bereichen folgten der Einladung der Dortmunder Lämmerzahl GmbH mit Ge­schäfts­stelle in Leonberg.

Neben dem aktuellen Stand der Software-Zertifizierung durch die GPA, der Präsen­ta­tion ge­prüf­ter Kernprozesse und anstehender Vororttermine im Land­kreis Rott­weil stand der Um­stieg der Kommunen auf die Doppik im Zeitraum 2011 bis 2013 auf der Agenda. Als Pro­ze­de­re wurde die Übergabe einer Schnitt­stellen­beschreibung für das Kas­sen­ver­fah­ren SOJUHKR mit SAP, der Weg zum automatisierten Import doppischer Buchungsstellen sowie die Einrichtung einer Testumgebung in LÄMMkom und dem Finanz­verfahren vorge­stellt.

Im Zeichen geänderter Abläufe nach Vorgaben des Deutschen Rentenversicherungsträgers und spezifischer Anwenderwünsche standen die Erörterungen im Bereich der Statistik-Er­he­bun­gen, der Rentenauskunft und des Datenabgleichverfahrens. Für das Fallmanagement in der Sozialhilfe erläuterte Thomas Düren, Leiter der Anwenderbetreuung bei Lämmer­zahl, un­ter­schiedliche Zugriffsmöglichkeiten und Verfahrensfunktionen für Sozial­ar­beiter und Leis­tungs­sachbearbeiter. Dargestellt wurden u.a. An­lagemöglichkeiten eines Profils, die Erstel­lung und Fortschreibung von Hilfeplänen sowie Auswertungs­op­tio­nen vereinbarter Ziele.

Bei der Zahlbarmachung von Leistungen stand die Datenübergabe ans bisher landesweit ein­gesetzte Kassenwesen WAUS (FIWES Classic) im Fokus des Interesses. Durch Schnitt­stelle und Kassenverfahren hervorgerufene Unregelmäßigkeiten werden von Lämmerzahl auf­gefangen und sind in der kommenden Software-Version teils bereits berücksichtigt. An­for­de­rungen wie die Steu­erung von Fälligkeiten im Einzelfall oder die Rückgabe von Ist-Bu­chun­gen an den Geld­au­tomaten wurden bereits realisiert. Fragen zur Verrech­nungs- und Umbuchungs­übergabe an WAUS können erst mit der Übersendung passender Schnitt­stellen­beschrei­bungen sei­tens der Kassenverfahrensanbieter aufgelöst werden.

Die Abschlussdiskussion brachte zusätzliche Klärung in Detailfragen. Thomas Düren gab den Teilnehmern Einblick in die webfähige Zukunftssoftware LÄMMkom LISSA, die Teil­neh­mer des 11. LÄMMkom Anwendertreffens in Dortmund bereits vorab im September die­sen Jah­res selbständig ausprobieren können. Der nächste Termin für den Arbeitskreis Baden-Württemberg wurde auf den 13. April 2010 in Karlsruhe festgelegt.